| Intensiv |
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erschienen
1987
bei EMI Austria
CD Nr. 133 405 2
Inhalt:
| 1 |
Niemandsland
(M:
B. Bukowski / T: T. Spitzer) |
3.30 |
| 2 |
Nur
ein fallender Stein
(M+T:
B. Bukowski) |
3.01 |
| 3 |
Für
immer in mir drin
(M+T:
B. Bukowski) |
3.05 |
| 4 |
Ich
liebe dich so lang ich kann
(M:
B. Bukowski / T: B. Bukowski, T. Spitzer) |
3.05 |
| 5 |
Kokain
(M:
R. Musenbichler / T: B. Bukowski) |
|
4.32 |
| 6 |
Krieg´
dich nicht hinunter
(M:
B. Bukowski / T: B. Bukowski, T. Spitzer) |
3.14 |
| 7 |
Hart
und weich zugleich
(M+T:
B. Bukowski) |
 |
3.41 |
| 8 |
Komm,
schlaf noch nicht ein
(M:
B. Bukowski / T: B. Bukowski, T. Spitzer) |
3.45 |
| 9 |
Tanz
den Tango
(M:
B. Bukowski / T: R. Herbolzheimer) |
3.56 |
| 10 |
Zu
spät
(M:
B. Bukowski / T: T. Spitzer) |
3.30 |
| Boris
Bukowski: |
lead vocals |
| Andi
Beit: |
keyboards |
| Ernst
Chwatal: |
keyboards |
| Thomas
Rabitsch: |
keyboards |
| Uli
Rennert: |
keyboards |
| Helmut
Bibl: |
Gitarre |
| Guido
Jesenszky: |
Gitarre |
| Peter
P. Skrepek: |
Gitarre |
| Erich
Buchebner: |
Bass |
| Walter
Grasmug: |
Bass |
| Günter
Kiffmann: |
Schlagzeug |
| Peter
Kolbert: |
Schlagzeug |
| Eddi
Conard: |
Percussion |
| Peter
Müller: |
Drum
computer programming |
| Ernie
Seuberth: |
Drum
computer programming |
| Jan
Schuurman: |
Drum
sound sampling |
| Koce
Andonov: |
Saxofon |
| Wilfem
van Puffelen: |
Saxofon |
| Harry
Sokal: |
Saxofon |
| Hubert
Waldner: |
Saxofon |
Aufgenommen
im Sound Mill Vienna von Peter Müller und Christian
Seitz, im Magic Sound Studio Graz von Andi Beit, im
Tonstudio Jakesch Wien von Fred Jakesch, im Gorilla Studio
Wien von Harry Peller, im Wisseloord Studio Hilversum und
im Bullet Sound Studio Nederhorst, Holland, von Jan
Schuurman.
Gemischt
von Jan Schuurman im Wisseloord Studio, von Jan Schuurman
und Andi Beit im Bullet Sound Studio und von Peter Müller
im Sound Mill Vienna.
Photos:
Heinz
Lechner,
Design:
Werbeagentur
Marat
Produziert
von Boris Bukowski,
ausgenommen
"Krieg´ dich nicht hinunter" produziert von
Peter Müller und B. Bukowski.
Offizieller Pressetext
der EMI:
„Intensiv“
Das
ist nur der Name der zweiten Solo-LP von Boris Bukowski
sondern auch das Motto, unter dem sein Leben abläuft.
Für den
promovierten Juristen aus Graz bedeutet Musik mehr als
bloßes Geldverdienen. Schon früh versuchte er sich an
allen erdenklichen Instrumenten, bevor er in den 70er
Jahren bereits den Weg einschlug, der zehn Jahre später
Phil Collins zum Superstar machen sollte.
Vom Schlagzeug der legendären österreichischen Rockgruppe
MAGIC wechselte er zum Mikrophon und brachte frischen Wind
in die stagnierende heimische Rockszene. Erstmals wurden
intelligente aussagekräftige deutschsprachige Texte mit
exzellenten Rockriffs gepaart, wurde die deutsche Sprache
aus dem Schnulzenghetto und dem Liedermacherwinkel geholt.
Dass die Lieder von damals heute noch ihre Gültigkeit
haben, beweisen die Aufarbeitungen von Euer Fritze mit der
Spritze auf seinem Erstling. Boris Bukowski und Kokain auf
Intensiv.
Drei Langspielplatten, zehn Singles und zahllose Tourneen
hielten MAGIC bis 1982 ständig in den österreichischen
Hitparaden, aber an der Grenze zum Ausland schien eine
unüberwindbare Barriere aufgebaut zu sein. Also warf Boris
verbittert das Handtuch und zog sich vom aktiven
Musikergeschehen zurück.
An die nun folgende Zeit erinnert er sich mit einem Hauch
von Bitterkeit auch wenn sie für sein jetziges Schaffen
mitentscheidend war. Mein Sturz war abgrundtief. Trotz
freiwilligem Abschied konnte ich nicht so einfach vom
Musikmachen auf einen Beruf im Music Business umsteigen,
ohne dass mir etwas Wesentliches abging. Im stillen
Kämmerlein habe ich dann in die Saiten gedroschen und mir
dazu die Seele herausgebrüllt. Auf der einen Seite
überzeugt davon noch immer und gerade jetzt einer der
Genauesten zu sein, auf der anderen Seite ebenso
überzeugt, mein einziger Fan zu bleiben.
In seinem Grazer „Magic-Sound-Studio“, in das jahrelang
die Einnahmen aus den Magic-Erfolgen geflossen waren,
wurde unter seinen Fittichen die Grundsteine zum Erfolg
von STS und der Ersten Allgemeinen Verunsicherung gelegt.
Und eben diese waren auch die Boris Bukowski immer wieder
ermunterten, eine eigene Produktion in Angriff zu nehmen.
1985 war es dann soweit. Mit der LP „Boris Bukowski“
gelang ihm ein vielbeachtetes Comeback, das ihm, dem
gestandenen Musiker paradoxerweise eine Nominierung als
„bester Nachwuchskünstler“ beim vorjährigen „Pop Amadeus“
einbrachte. Erstmals wurde man auch in Deutschland auf
seine eingängigen Songs und intelligenten Texte
aufmerksam.
Was viele seiner Kollegen nun veranlasst hätte sich Hals
über Kopf in eine zweite Langspielplatte zu stürzen,
konnte den Perfektionisten Boris Bukowski nicht von seinem
Weg abbringen, dass nur Qualität sich durchsetzen kann.
Und so vergingen weitere zwei Jahre bevor er sein nächstes
Album „Intensiv“ ablieferte, das in sechs verschiedenen
Studios aufgenommen und drei Studios abgemischt wurde,
denn jeder Song verlangt ein eigenes Feeling und Klagbild.
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