Aschenbahn
(M&T: Bukowski)


Wir leben auf der Aschenbahn
Wer schneller ist kommt früher an
Jeder läuft so schnell er kann
Wir leben auf der Aschenbahn 

Wir leben auf der Aschenbahn
Das hinter uns ist abgetan
Schneller als der Schatten sein
So holen uns keine Schatten ein
Keine Zeit für Müdigkeit, tut uns leid
Immer mit dem Fuß am Gas haben wir Spaß 

Wir leben auf der Aschenbahn
mit Haken und mit Maschen dran
Wo das Leben uns niederwaschen kann
Und täglich böse überraschen kann
Aschenbahn, Aschenbahn
Aschenbahn 

Wir richten unsren Blick nach vorn
Und keinen Blick zurück im Zorn
Gewinner sind am Weg nach vorn
Wer hinten ist hat schon verloren 

Zeit ist Geld und umgekehrt
das andere hat keinen Wert
Keine Zeit für Grübelei
Was vorbei ist ist vorbei
Für Gegenwart und Vergangenheit keine Zeit
Es zählt nur die Geschwindigkeit, wir sind bereit
Wer schneller ist kommt besser an, ist besser dran
Nur der Blick nach vorne bringts, schau nicht links 

Wir leben auf der Aschenbahn
Und rundherum ist Maschenzaun
Und jeder Kilometer später
Ist ein leerer Kilometer 

Wir leben auf der Aschenbahn
Wo jeder uns verarschen kann
Wir tauschen unsre Zeit gegen Geld
Und glauben wir machen das Geschäft der Welt
Aschenbahn, Aschenbahn
Aschenbahn

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Euer Fritze mit der Spritze
(M&T: Bukowski)


Ich bin hier
Ich bin hier und ich steh auf einem Bein
Und sie klopfen an die Tür
Doch sie können hier nicht rein
Denn ich hab sie kommen sehen
Und sie vom Fenster aus angespuckt
Und die Tür dann fest versperrt
Und den Schlüssel geschluckt

Ich bin hier
Ich bin hier, doch ich fühl mich etwas flau
Denn die Leute vor der Tür wollen rein in meinen Bau
Und sie sagen mir sie haben mir was Schönes mitgebracht
Doch sie können mich nicht sehen, ich hab die Augen zugemacht

Diese Jacke mag ich nicht, nein die ist mir viel zu eng
In der Farbe viel zu schlicht und sie sitzt auch viel zu streng
Bitte bitte keine Tritte, sonst erreicht ihr bei mir nix
Und nehmt mich nicht in die Mitte und versucht auch keine Tricks

Ich will nicht in euer Auto, nein das ist mir viel zu grün
Ich will überhaupt nicht weg hier,he wo wollt ihr mit mir hin?
Da hinten, meine Mutter schlägt die Hände vors Gesicht
Warum macht sie nichts dagegen, ich versteh das einfach nicht

Ich will raus
Ich will raus, ich will endlich wieder gehen
Eure hässlich weissen Kittel find ich überhaupt nicht schön
Euer Fritze mit der Spritze ist der einzige den ich mag
Denn er sticht mich nur ein bisschen
Und ich schlaf den ganzen Tag



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Im Namen Gottes Amen!

(M:B.Bukowski T:B.Bukowski-Th.Spitzer)
 

Liebe deinen Nächsten wie du dich selber liebst,
Nur wenn er anders denkt als du,
Dann schlage lieber zu, bevor du ihm vergibst. 

Jedem seinen Glauben, jedem seinen Gott,
Doch wenn der anders heisst, als deiner, den du preist,
Dann schlag ihn lieber tot.

Heilig waren viele Kriege, heilig ist auch die Gewalt,
Glaubenssiege wurden stets mit Blut bezahlt,
Der Scheiterhaufen stand in Flammen,
Im Namen Gottes, Amen! 

Manche Kulturen wurden für immer missioniert,
Man wollte sie bekehren im Namen unseres Herrn
Und hat sie ausradiert. 

Auch heute sind die Schäfchen zum Sterben gern bereit
Weil man sie besser lenkt,
wenn einen Platz man ihnen schenkt
In der Ewigkeit. 

Selbsternannte Götter auf Erden machen Völker sich untertan,
Mit Fanatismus und mit religiösem Wahn,
Und inszenieren immer neue Dramen,
Im Namen Gottes, Amen! 

Heilig waren viele Kriege, heilig ist auch die Gewalt,
Glaubenssiege wurden stets mit Blut bezahlt
Und sie führen Krieg unter falschem Namen
Im Namen Gottes, Amen!
 

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Alte Liebe

(M:Pichelmayer, Poor, Popp, Schindl, Wolfsegger
T:Pichelmayer-Bukowski)


Abgestorben
Tot und leer
Ausgeronnen
Alles vorbei 

Was du zu fest gehalten hast
Das gleitet aus der Hand
Was gestern noch in Flammen stand
Ist heute ausgebrannt
`s wird nichts mehr so wie`s früher war
Aus alt wird nicht mehr neu
Was einmal große Liebe war
Vergessen und vorbei 

Alte Liebe - nicht mehr modern
Alte Liebe - nicht mehr modern
Doch diese Liebe
Lässt mich nicht los

Wir sind ja alle so modern
Alles kein Problem
Die Scherben untern Teppich kehren
Sich keine Blöße geben
Die Zugbrücke hochgezogen
Nach unten das Visier
Was Kaputtes reparieren
Das steht doch nicht dafür

Alte Liebe - nicht mehr modern
Alte Liebe - nicht mehr modern
Doch diese Liebe
Lässt mich nicht los 



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Eins ist die einsamste Zahl

(M:B.Bukowski T:H.M.Buttinger-B.Bukowski)


Eins ist mein Wille, wissen wird´s die 2
3 die Verbindung, 4 steuert Taten bei
5 Religion, glaub an die Welt und dich
6 die Versuchung, 7 siegt sicherlich
Gib 8 auf´s Recht, denn 9 – die Weisheit –
Dreht den Schlüssel zum Glück
Über die 10 auf eins zurück 

So viele Freunde, kaum zu Überschauen
So wenig Freundschaft, wem soll man noch vertrauen?
An seine Seele lässt man niemand ran
Weil man sie allzu leicht verletzen kann
Doch dann vertraut man sich der Hoffnung an 

Denn klar ist eins
Eins ist die einsamste Zahl 

So viele Menschen rund um mich im Saal
So viel gemeinsam, ich steh allein im Strahl
Denn diesen Platz hab ich mir selbst gewählt
So viel Erlebtes hab ich schon erzählt
Mich drauf gefreut, mich auch dafür gequält
Doch dann als Nummer eins im Licht allein
Lernt man wie´s ist, einsam zu sein
Und man spürt sie, die Kraft und Magie
Dieser seltsamen Zahl 

Ich weiss eins
Eins ist die einsamste Zahl



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Gott ist eine Frau

(M:B.Bukowski T:H.M.Buttinger-B.Bukowski)


Sie ist die große Sehnsucht
Ganz tief in mir drin
Kann ich mich ihr beweisen
Hat das Leben einen Sinn
Im Spektrum der Gefühle
War um mich alles grau
Sie strahlt in allen Farben – GOTT IST EINE FRAU

Und hat sie mich verlassen
Ist sie der Schmerz in meinem Bauch
Sie ist das Licht der Flamme
Mein Ich nur Schall und Rauch
Steig ich aus meiner Asche
Dann sagt sie „komm und schau“
„Ich schenk dir neues Leben“ – GOTT IST EINE FRAU

Und in lauen Frühlingsnächten
Die Luft ist voll von ihr
Auf sie hören alle Tiere
So auch das Tier in mir
Gern reizt sie meine Sinne
Macht mich zum stolzen Pfau
Und lässt es mich dann spüren – GOTT IST EINE FRAU

Sie ist wie Einsteins Formel
Sie ist wie die Zahl Pi
Sie ist die Ordnung, das System,
Das Chaos und die Fantasie
Beim Anblick der Gestirne
Erkenn ich sie als Ursprung aller Dinge – GOTT IST EINE FRAU

Sie ist´s, die mich geboren hat
Voll Liebe unter Schmerz
Meine erste wahre Liebe
Fand ich an ihrem Herz
Beim Anblick meiner Mutter
Da sehe ich genau
Ganz tief in ihren Augen – GOTT IST EINE FRAU

Doch sie ist auch die Lust am Töten
Und sie hetzt uns in den Krieg
Heute wie zu Trojas Zeiten
Fordert sie für sich den Sieg
Beim Anblick einer Waffe begreife ich genau
Den Anfag und das Ende – GOTT IST EINE FRAU



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Tödliche Doris

(M+T: B.Bukowski) 


Du gibst das Signal und jedesmal
Bist du in der Überzahl
Du bist meine tödliche Doris 

Du willst nur mein Bestes
Und übrig bleiben die Reste
Du bist meine tödliche Doris 

Niemand spielt dieses Spiel so wild
Und ich hab mich an dich verspielt
Und meinen Kopf an deinen Körper verloren 

Doch du, du hast mich ungeniert
Mit dem gleichen Zeichen tätowiert
Und schon beginnt das selbe Spiel von vorn 

Du kommst wie eine Fremde
Und wenn du gehst, gehör ich dir, dein Souvenir
Du bist meine tödliche Doris 

Du spielst mit dem Gefühl, dann gehst du auf Distanz
Ich will dich ganz
Du bist meine tödliche Doris 

Tödliche Doris spiel mit mir
auch wenn ich dieses Spiel verlier
Muss ich es immer wieder neu probieren
Tödliche Doris spiel mit mir
Auf meinen Tasten spiel Klavier
Und niemand kann für niemand garantieren

Bis der Wind sich dreht
Bis unsere Vergangenheit vergeht,  ist es zu spät
Ich will meine tödliche Doris
Gib mir meine tödliche Doris



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Viel zu lang gemeinsam einsam

(M:Thier, T:Thier/Bukowski)



Jetzt bin ich hier
Das letzte Mal bei dir
Und was passiert ist ist uns schon lange klar
In unserem Innern gibt es einen Platz aus Beton
Da wo früher unsre Liebe war
Dabei sahs am Anfang ganz ganz anders aus
Doch dann wars ein Kerker
Und aus dem muss ich jetzt raus 

Viel zu lange
Gemeinsam einsam
Viel zu lange
Nichts gespürt
Viel zu lange
Gemeinsam einsam
Viel zu viel geredet
Und nichts kapiert 

Nach all der Zeit
Nach dem langen Weg zu zweit
Bleibt ein Gefühl von Traurigkeit zurück
Das was wir suchten konnten wir zwei uns nicht geben
Und wir suchen noch immer
Unser Stück vom Glück 

Die Angst den letzten Schritt zu gehen
War lang einfach zu groß
Doch nun ist es Zeit
Ich mach die Leinen los 

Viel zu lange...


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Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund 

(M: B.Bukowski T: Francois Villon (Nachdichtg. Paul Zech))


Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund
Ich schrie mir schon die Lungen wund
nach deinem weissen Leib, du Weib
Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht
da blüht ein schöner Zeitvertreib
mit deinem Leib die lange Nacht
Da will ich sein im tiefen Tal
Dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl

Im tiefen Erdbeertal, im schwarzen Haar
da schlief ich manches Sommerjahr
bei dir und schlief doch nie zuviel
Ich habe jetzt ein rotes Tier im Blut
das macht mir wieder frohen Mut.
Komm her, ich weiß ein schönes Spiel
im dunklen Tal, im Muschelgrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!

Die graue Welt macht keine Freude mehr
ich gab den schönsten Sommer her
und dir hats auch kein Glück gebracht;
hast nur den roten Mund noch aufgespart,
für mich so tief im Haar verwahrt...
Ich such ihn schon die lange Nacht
im Wintertal, im Aschengrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund.

Im Wintertal, im schwarzen Erdbeerkraut,
da hat der Schnee sein Nest gebaut
und fragt nicht, wo die Liebe sei.
Und habe doch das rote Tier so tief
erfahren, als ich bei dir schlief.
Wär nur der Winter erst vorbei
und wieder grün der Wiesengrund!
...ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!


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Gib dem Bösen eine Chance!
(M: B.Bukowski T: B.Bukowski / Jack Bauer)


Man hat das Böse, das wir lieben
Aus dem Paradies vertrieben
Alles ist so akkurat, so trocken und so fad
Aus Chaos, nicht aus Harmonie kommt die schwarze Energie

Denn jetzt regiert das Laster, die Sünde und der Zaster
Komm aufs heisse Pflaster, reiss dein Leben aus der Balance
Gib dem Bösen eine Chance!

Es kündigt sich nicht an
Es überrascht uns irgendwann
Es kommt auf leisen Sohlen, kommt sich seine Beute holen
Oft ist auch Geld im Spiel
Selten wenig, meistens viel
Es kommt im Morgengrauen oder in Gestalt von Frauen
Um uns unser Herz zu klauen, mit Stil und Elegance
Gib dem Bösen eine Chance!

Good--better--bad
That`s the ultimate experience I ever had

Komm und sag deinem Gewissen es soll sich jetzt verpissen
Meine Hand ist unterm Tisch, deine Schminke ist verwischt
Deine Augen blitzen lüstern während meine Lippen flüstern:
„Gib dem Bösen eine Chance!“

Zwischen schwarz und weiss, kalt und heiss
Wachsein oder Trance
Zwischen dem Guten und dem Bösen liegt nur eine Nuance
Gib dem Bösen eine Chance!

When she`s hot she is hot, it`s that something that she got
That will melt you when you let her
When she`s good she is very good but I understood
When she`s bad she`s even better

Good--better--bad
That`s the ultimate experience I ever had


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Hart und weich zugleich  
(M&T: B.Bukowski)


Man nennt ihn James Dean oder Bruce Lee
Oder Rambo oder Superknecht
Glaub mir, es ist immer der gleiche
Siegreich, hart und gerecht
Er spricht nicht viel, bewegt sich wenig
Und wenn, dann so dass die Fetzen fliegen
Auf jeden Fall ist er der König
Und lässt sich nicht unterkriegen

Und unter Männern kann er hart wie Stein sein
Und bei den Frauen ist er butterweich
Und manchmal kann er auch ganz schön allein sein
Ja mit einem Wort :hart und weich
Er ist hart und weich zugleich

Er lebt in Wien oder in Berlin
In Winterthur oder Singapur
Er ist in all diese Filme gerannt, hat sich überall wiedererkannt
Bei Kleinigkeiten, nicht so wichtig,
Kann sein, dass er manchmal nicht aufgepasst hat
Im Großen Ganzen liegt er richtig und gleicht seinem Ideal fast:
Zu Kindern kann er wie ein Stein sein
Zu harten Männern ist er weich wie Samt
Zu Frauen kann er hart wie ein Schwein sein
Ja mit einem Wort: Hart und weich
Er ist hart und weich zugleich

Du siehst ihn täglich auf den Straßen
Und manchmal auch als Spiegelbild
Es gibt ihn nämlich in allen Maßen und in jeder Form
Arm und reich
Aber immer hart und weich zugleich
Hart und weich und hart und weich und hart und weich zugleich


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HÖR!
(M&T: B.Bukowski)


Hör!
Hör!
Hör!
Hör!
Hör nicht!
Hör nicht!
Hör nicht!
Hör nicht!
Hör nicht auf!
Hör nicht auf!
Hör nicht auf!
Hör nicht auf!
Hör nicht auf den!
Hör nicht auf den!
Hör nicht auf den!
Hör nicht auf den!
Hör nicht auf den Frosch!
Hör nicht auf den Frosch!
Hör nicht auf den Frosch!
Hör nicht auf den Frosch!
Zu küssen!
Zu küssen!
Zu küssen!
Zu küssen!
Hör nicht auf!
Den Frosch zu küssen!
Hör nicht auf!
Den Frosch zu küssen!
Hör nicht auf, den Frosch zu küssen!
Hör nicht auf, den Frosch zu küssen!
Hör nicht auf, den Frosch zu küssen!
Hör nicht auf, den Frosch zu küssen!


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Ich will dich!
(M&T: B.Bukowski)


Erzähl mir nicht, woher du kommst
Ich will nicht wissen, wo du wohnst
Ich will dich und deine Haut spüren
Und mich in deinen Augen verlieren

Keine Worte, keine Fragen
Lass alles deine Augen sagen
Ich will dich und deine Haut spüren
Und mich in deinen Augen verlieren

Ich tanz hinein in deinen Vulkan
Und tanze bis ich Feuer fang
In dir will ich verbrennen

Lieb mich zärtlich, lieb mich wild
Lieb mich wie dein Spiegelbild
Ich will dich und deine Haut spüren
Und mich in deinen Augen verlieren


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Kokain  
(M: Musenbichler T:B.Bukowski)


Du bist mein Verlust und mein Gewinn
Du bist mein Ende, Du bist mein Beginn
Ich weiß, dass ich Dir total verfallen bin.

In meinem Leben führst Du die Regie
Du bist mein Motor und meine Energie
Doch das was Du gibst, das kriegt man nur geliehen

Du bist wie Kokain
Baust mich auf und machst mich hin

Du bist der Stoff aus dem meine Träume sind
Du bist mein Anfang, Du bist mein Ruin
Du bist mein Gift und meine Medizin

Du bist wie Kokain
Krieg dich nicht mehr aus dem Sinn

Du bist wie Kokain
Baust mich auf und machst mich hin


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Mein Leben spinnt
(M&T: B.Bukowski)


Läuft mein Leben immer grad wird es hin und wieder fad
Doch geb ich ihm kalt und warm
Kriegt es langsam seinen Charme

Lässt sich ein mit schönen Frauen oder hängt mal übern Zaun
Oder auch daneben -- mein Leben

Kennt kein Maß, kennt kein Ziel
Weiss oft nicht, wann es zuviel ist
Von allen möglichen Gedanken denkt es manchmal nur die kranken

Mein Leben spinnt
Manchmal ist es bieder und dann wieder dekadent
Und oft wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt
Mein Leben spinnt
Manchmal spielt es seine Rolle, dann vergisst es seinen Text
Und manchmal denkt es immer nur an Sex
Mein Leben spinnt

Wenn ich ihm zeig, dass leere Gläser besser klingen
Und am besten klingen, wenn sie zerspringen
Dann zeigt es mir den ganzen nächsten Tag den schlimmen Finger
Mein Leben spinnt
Mein Leben stellt sich manchmal einfach gegen mich
Behauptet ich sei nicht ganz dicht
Springt mir mitten ins Gesicht
Manchmal liegt es wie ein Hund stumm auf seinem Hintern rum
Mein Leben spinnt

Mein Leben benimmt sich manchmal schwer daneben
Meistens hängts mir auf der Tasche
Manchmal hängt es an der Flasche
Mein Leben spinnt

It`s not easy with a life that can be shit, can be a hit
But I must admit it`s hard to quit with it

Es ist störrischer als andre Leben sind
Es schifft oft gegen den Wind
Mein Leben spinnt
Das seh ich blind